Qualität ist das Ergebnis zielgerichteter Maßnahmen. Je früher im Arbeitsprozess Abweichungen von der gewünschten Qualität erkannt werden, desto früher kann reagiert werden und desto geringer sind die entstehenden Kosten.
Mit analytischen Qualitätssicherungsmaßnahmen in Form von Prüfungen oder Tests lassen sich Fehler finden und nachweisen. Fertig gestellte Ergebnisse werden mit den Vorgaben abgeglichen. Hierfür effiziente Prozesse zu finden und methodisch mit dem geringsten Aufwand den maximalen Nutzen zu erzielen, erfordert eine intelligente Organisation.
Doch beschränkt Qualitätsmanagement sich nicht auf derartige Test-Maßnahmen und ihre Dokumentation - Qualität kann nicht nachträglich in ein Produkt `hineingeprüft` werden. Vielmehr müssen bereits die Arbeitsabläufe auf ein optimales Ergebnis ausgerichtet sein. Nicht zuletzt, weil Fehlervermeidung immer kosteneffektiver als Fehlerbehebung ist.
Konstruktive Qualitätssicherungs-Maßnahmen zielen deshalb darauf ab, möglichen Fehlerquellen präventiv vorzubeugen. Sie nutzen Methoden, Tools und Standards, um beispielsweise eine Software-Entwicklung wirkungsvoll zu unterstützen. Auf lange Sicht reduzieren solch präventive Maßnahmen Kosten durch effizientere Produktlebenszyklen.
Ziel von Qualitätsmanagement ist, eine sich selbst tragende Qualitätskultur zu etablieren, in der neue Erfahrungen Eingang in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess finden können.